GRAND BUDAPEST HOTEL



USA 2013
Regie: Wes Anderson
Darsteller: Ralph Fiennes, Tony Revolori, Jeff Goldblum, Adrien Brody, Saoirse Ronan, Tilda Swinton, Edward Norton, F. Murray Abraham, Willem Dafoe, Léa Seydoux, Bill Murray

100 Minuten
FSK: 12

Der neue Film von Wes Anderson (THE ROYAL TENENBAUMS, MOONRISE KINGDOM) ist eine herrlich skurrile Komödie um das abenteuerliche Schicksal des Grand Budapest Hotels und seines Personals. Stürmisch gefeierter Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale!


Europa zwischen den Weltkriegen. In der fiktiven bonbonbunten Republik Zubrowka steht das renommierte „Grand Budapest Hotel“, Schauplatz abenteuerlicher Episoden. Genau dort hat Wes Anderson seinen neuen Film angesiedelt, der wie durch ein Mikroskop auf seine Figuren und ihre skurrilen Verwicklungen hinabblickt. Im Mittelpunkt steht Gustave H. (Ralph Fiennes), der legendäre Concierge des Hotels, und sein neuer Lobby-Boy Zero Moustafa (Tony Revolori). Zusammen sind beide ein mehr als ungewöhnliches Lehrer-Schüler-Gespann, das Hals über Kopf in einen mysteriösen Kriminalfall stolpert und fortan von den Behörden argwöhnisch beobachtet wird. Nach dem offenbar gewaltsamen Tod der schwerreichen Madame D. (Tilda Swinton als 80-jährige!) vermacht diese ihrem treuen Freund Gustave ein wertvolles Gemälde. Das missfällt vor allem Dmitri (Adrien Brody), dem Sohn der adeligen Dame, der seinen Bluthund (Willem Dafoe) auf Gustave und Zero hetzt. Es ist der Auftakt eines absurden, temporeichen Katz-und-Maus-Spiels, das mit unvergleichlicher Erfindungslust immer neue Figuren und Wendungen aus dem Hut zaubert.


Ralph Fiennes verleiht der souveränen und unberechenbaren Figur Gustave und damit dem ganzen Film eine Tiefe, die eine völlig neue Note in Wes Andersons Werk anschlägt und Zuschauer weit über sein bisheriges Fanpublikum hinaus begeistern wird. Angelegt als Rückblende in einer Rückblende in einer Rückblende ist GRAND BUDAPEST HOTEL eine wunderschöne Parabel über Vergänglichkeit und eine großartige Liebeserklärung an das Erzählen selbst, eine unerschöpfliche Wundertüte literarischer und filmischer Kniffe, die Anderson endgültig in die erste Liga der Filmkunst katapultiert.


„Ein fröhliches Märchen auf Speed, purer Augenschmaus – überwältigend!“ TAGESSPIEGEL

„Ein wundervolles Vergnügen – glanzvoller wurde die Berlinale lange nicht eröffnet!“ SÜDDEUTSCHE




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