Dalida


Regie: Lisa Azuelos
Darsteller: Sveva Alviti, Ricardo Scarmacio, Jean-Paul Rouve

127 Minuten | Frankreich 2016 | ab 12
19. Woche
Sie war die Größte - und trotzdem zutiefst unglücklich. Sie hatte einen Hit nach dem anderen - doch bei den Männern kein Glück: Dalida. Das mitreißende Biopic von Lisa Azuelos zeichnet nun ihr wild-bewegtes Leben nach. Das packende Porträt einer aufregenden Frau, von Sveva Alviti perfekt verkörpert, verdichtet in großartigen Chansons, in denen die Sängerin ihr Herz ausschüttete.

 

„Bambino“, „Come prima“, „Romantica“, „Il venait d’avoir 18 ans“, „Bang Bang“: Sie war eine begnadete Sängerin und wunderschön, mit 45 Goldenen Schallplatten ein europäischer Superstar, Hit um Hit größer, wahrhaftiger als alle, die nach ihr kamen: Dalida, die 1933 als Iolanda Gigliotti in Kairo geboren wurde. Als Kind wegen ihrer Brille gehänselt, gewinnt sie als junge Frau Schönheitswettbewerbe und zieht 1955 nach Paris. Von da an überstürzen sich die Ereignisse: Erste Erfolge im Olympia Theater, Schallplattenvertrag mit dem Barclay-Label, der Durchbruch mit der Single „Bambino“, Heirat mit dem Radio-Produzenten Lucien Morisse und meteorischer Aufstieg am Schlagerhimmel. Auf Männer übt Dalida eine geradezu magnetische Wirkung aus. Der Schlagersänger Luigi Tenco, mit dem sie liiert ist, nimmt sich 1967 noch während des Festivals in San Remo das Leben. Später wird sich Morisse umbringen, eine Todessehnsucht legt sich über den Film, der mit Dalidas erstem Selbstmordversuch begann, um dann in mehreren Rückblenden aus verschiedenen Perspektiven ihr Leben aufzurollen.

 

Die Tragik und der Aufruhr von Dalidas Leben teilen sich dem Zuschauer unmittelbar mit. Zeitlebens leidet sie unter ihrer Kinderlosigkeit, verschuldet durch eine fahrlässig ausgeführte Abtreibung. Jede neue Liebe endet schmerzlich. Zuletzt ist Dalida nur dann glücklich, wenn sie auf der Bühne steht und singt. In aufregenden Kostümen begeistert sie das Publikum mit ihrer Stimme, bei der Ballade „Je suis malade“ schreit sie ihre Gefühle und Verletzungen förmlich heraus und erobert damit die Herzen im Sturm: ein unglaublicher Höhepunkt!

 

„Glamourös, schillernd und tragisch – eine faszinierende Zeitreisende und ein Porträt von bestechender Intensität, bravourös gespielt!“ CINEMA

„Sveva Alviti ist eine Offenbarung!“ BANDE A PART



ab 10.08.2017


 Seite drucken