Fikkefuchs


Regie: Jan Henrik Stahlberg
Darsteller: Jan Henrik Stahlberg, Franz Rogowski, Thomas Bading, Susanne Bredehöft, Jan Pohl

104 Minuten | Deutschland 2017 | ab 16
NEUSTART
FIKKEFUCHS von Jan Henrik Stahlberg (MUXMÄUSCHENSTILL, BYE BYE BERLUSCONI) ist eine vielschichtige Vater-Sohn-Geschichte, die mit ihrem pointiert-provokanten Humor Männerbilder auf allen Ebenen demontiert – und nichts für zarte Gemüter!

 

Einst war Richard Ockers, genannt „Rocky“ der „größte Stecher von Wuppertal“  ein Mann  mit  einem unglaublichen Schlag bei den Frauen. Er spielte französische Chansons und die Frauen schmolzen dahin. Kaum eine, die seinen Verführungskünsten widerstehen wollte, er konnte sie alle haben. So zumindest erzählt es Rocky  selbst  heute noch allzu gerne und ausführlich. Doch diese Zeiten sind  längst vorbei - was vielleicht daran liegen könnte, dass Rocky schlicht älter geworden ist, während er immer noch am liebsten blutjungen Frauen nachstellt. In dem Punkt ist er sich laut eigener Aussage „treu geblieben“. Nach wie vor geht er mit seinen platten Anmachsprüchen hausieren und redet sich jede noch so derbe Abfuhr, die er bekommt, mit fadenscheinigen Argumenten schön. Das  könnte  ewig  so  weitergehen, doch dann steht eines Tages  Thorben vor der Wohnungstür des gealterten Möchtegern-Casanovas. Der junge Mann, der behauptet sein Sohn zu sein, weiß nicht, wie man Frauen flachlegt und Rocky soll es ihm beibringen. So gehen sie auf die Jagd: Junge, schöne Frauen sollen es sein, die nur auf sie gewartet haben…

 

Fern vom komödiantischen Standard ist FIKKEFUCHS ein herrlich skurriler und aufrüttelnder Film, der eine vielschichtige Vater-Sohn-Geschichte erzählt, die zugleich von der fehlgeleiteten Identitätssuche zweier Männer handelt, die beide niemals gelernt haben, mit ihren Gefühlen und Bedürfnissen in adäquater Weise umzugehen. Um den Film so kompromisslos und politisch unkorrekt wie möglich umsetzen zu können, realisierten die Macher ihn ohne Fördergelder und TV-Beteiligung.

 

"FIKKEFUCHS ist ein Knaller“ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"Eine unglaublich mutige Komödie über bröckelnde Männlichkeitsideale" DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

„Ein  wahrhaftiger  Independent-Film,  der  jenseits  von  Fördergeldern  und  Senderbeteiligungen  allesGlattgeleckte  scheut  wie  der  Teufel  das  Weihwasser  und  gerade  durch  diese  Schonungslosigkeit  ein  grelles

Schlaglicht auf die Frontverläufe im Krieg der Geschlechter wirft. Prädikat 'brutal ehrlich'." KINO-ZEIT.DE



Friedrichsbau Freiburg
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