Final Portrait


Regie: Stanley Tucci
Darsteller: Geoffrey Rush, Armie Hammer, Sylvie Testud, Clémence Poésy, Tony Shalhoub, James Faulkner

94 Minuten | USA 2016 | ab 0
12. Woche
Regisseur Stanley Tucci überzeugt mit einem faszinierenden Spielfilm über den durchaus komödiantisch anmutenden Entstehungsprozess eines Kunstwerks mit einem großartigen Geoffrey Rush in der Rolle des Alberto Giacometti.

 

Während einer Parisreise im Jahr 1964 wird der junge Schriftsteller und Kunstliebhaber James Lord von seinem Freund gefragt, ob er ihm für ein Porträt Modell sitzen würde. Geschmeichelt und fasziniert sagt er zu, denn es handelt sich dabei um niemand geringeren als Alberto Giacometti. Lord hat keine Ahnung, worauf er sich da eingelassen hat. Schon bald erhält der junge Amerikaner Einblicke in den faszinierenden, intensiven, wunderschönen und stellenweise völlig chaotischen und irritierenden Schaffensprozess des weltbekannten Künstlers. Das Bild will nicht fertig werden, und aus Tagen werden Wochen. Termine werden verschoben, weil der Meister gerade nicht in Stimmung ist, oder lieber bei Rotwein im Bistro sitzt, als seiner Kunst nachzugehen. Auch übermalt Giacometti  ganze Gesichtszüge wieder und wieder  und verfällt  gar in absoluten Zweifel an seinem Werk. Kann ein Bild überhaupt je fertig sein? Und dann ist da noch das nicht minder turbulente Privatleben des Künstlers. Ein ums andere Mal gilt es, Konflikte zwischen Ehefrau und Geliebter zu lösen…

 

Schauspieler Stanley Tucci (SPOTLIGHT) gelingt mit seiner fünften Regie-Arbeit ein faszinierender Spielfilm über einen der wichtigsten Künstler der Moderne, eine ungewöhnliche Männerfreundschaft und den durchaus komödiantischen Entstehungsprozess eines Werks. Oscar-Preisträger Geoffrey Rush (THE KING’S SPEECH, SHINE) ist großartig in der Rolle des Alberto Giacometti. Ebenso beeindruckend sind Armie Hammer (LONE RANGER)  als Freund und „Modell“, sowie Clémence Poésy (PLÖTZLICH PAPA) als Giacomettis Geliebte und Sylvie Testud (LA VIE EN ROSE) als seine Ehefrau.

 

„Sehr amüsant – mit einem Beckettschen Touch!“ GUARDIAN

 



ab 03.08.2017


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