Helle Nächte


Regie: Thomas Arslan
Darsteller: Georg Friedrich, Tristan Göbel

85 Minuten | Deutschland/ Norwegen 2017 | ab 0
19. Woche
HELLE NÄCHTE von Thomas Arslan (GOLD) spielt in den Weiten Norwegens und ist doch durch und durch Berliner Schule, jene auch international beachtete Stilrichtung des deutschen Kunstkinos. Georg Friedrich wurde auf der diesjährigen Berlinale für seine Rolle als um Nähe zu seinem Sohn bemühter Vater mit dem Silbernen Bären als Bester Schauspieler ausgezeichnet!

 

Der in Berlin lebende Bauingenieur Michael erhält die Nachricht vom Tod seines Vaters. Zusammen mit seinem 14 jährigen Sohn Luis, zu dem er seit Jahren keinen Kontakt mehr hat, reist er zur Beerdigung in die Einsamkeit des nördlichen Norwegens, wohin sich Michaels Vater vor langer Zeit zurückgezogen hatte. Nach dem Begräbnis verbringen Michael und Luis noch einige Tage in der Region. Ihre erste gemeinsame Reise, von der sich Michael erhofft, seinem Sohn näher zu kommen, gestaltet sich schwieriger als erwartet. Der tägliche Umgang miteinander ist für beide ungewohnt und Luis´ Verletzungen wegen der jahrelangen Abwesenheit seines Vaters stehen zwischen ihnen. In den langen Tagen der Sommersonnenwende, in denen es auch nachts nicht dunkel wird, versucht Michael den Kreislauf der Wiederholungen zu durchbrechen.

 

In eindrucksvollen Bildern von hypnotischer Qualität fängt Thomas Arslan die unbeschreiblich faszinierende Landschaft Norwegens ein und spiegelt in seinen Aufnahmen die schmerzliche Sprachlosigkeit der Protagonisten.

 

„Ein stilles Drama mit eindrucksvollen Bildern, sparsamen Dialogen und wunderbaren Schauspielern!“ TAGESSCHAU



ab 10.08.2017


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