Sieben Minuten nach Mitternacht


Regie: Juan Antonio Bayona
Darsteller: Lewis MacDougall, Sigourney Weaver, Felicity Jones, Toby Kebbell, Ben Moor

108 Minuten | USA / Spanien 2016 | ab 12
33. Woche
SIEBEN MINUTEN NACH MITTERNACHT ist eine ebenso wilde wie ergreifende Geschichte des spanischen Regievisionärs J.A. Bayona über das Kindsein und die Herausforderung des Loslassens.

 

Das Leben des jungen Conor (Lewis MacDougall) ist alles andere als sorglos: Seine Mutter (Felicity Jones) ist schwerkrank, er muss deshalb bei seiner unnahbaren Großmutter (Sigourney Weaver) wohnen, und in der Schule verprügeln ihn die großen Jungs. Kein Wunder, dass er jede Nacht Albträume bekommt. Doch dann wird alles anders: Als er wieder einmal schweißgebadet – um punkt sieben Minuten nach Mitternacht – aufwacht, hat sich der alte Baum vor seinem Fenster in ein riesiges Monster verwandelt und spricht zu ihm. Ist das noch der Traum – oder ist es Realität? Das weise Monster beginnt, ihm Geschichten zu erzählen. Fortan kommt sein ungewöhnlicher Freund jede Nacht und seine Erzählungen führen Conor auf den Weg zu einer überwältigenden Wahrheit…

Beruhend auf dem Jugendroman von Patrick Ness, entwickelt der Spanier Juan Antonio Bayona ein ebenso stimmiges wie bildgewaltiges Fantasy-Märchen über die Angst vor dem Tod - und den Mut, damit umzugehen. Ness entwickelt darin die Idee seiner Schriftstellerkollegin Siobhan Dowd weiter, die das Buch wegen ihres Krebstodes nicht beenden konnte. Leinwand-Ikone Sigourney Weaver gibt die nach außen sehr strenge, tatsächlich jedoch höchst verzweifelte Großmutter, die auch Aliens zur Tränen rühren dürfte. Mit dem jungen Briten Lewis MacDougall ist dem spanischen Filmemacher ein echter Glücksgriff gelungen. In fast jeder Szene präsent, muss der Teenager eine enorme Last schultern, was ihm mit erstaunlicher Mühelosigkeit gelingt. Bewegendes, tief empfundenes Arthaus-Kino!

 

„Mit großartigen Bildern und überhöhten Darstellungen ist dieser Film emotional intensiver als der durchschnittliche Kinderfilm – ungefähr 200 bis 300fach!“ NEWSDAY

„Packende Visuals und wahre Gefühle – wer am Ende nicht weint, ist ein Monster!“ ENTERTAINMENT WEEKLY

„Eine Seltenheit – spricht von den Mysterien der Kindheit, ohne sich dem Kitsch zu ergeben!“ ST. LOUIS POST DISPATCH



ab 04.05.2017


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