OmU

The Disaster Artist

Vorstellung im englischen Original mit Unteriteln


Regie: James Franco
Darsteller: Alison Brie, Dave Franco, James Franco, Seth Rogen, Kristen Bell, Zac Efron

104 Minuten | USA 2017 | ab 12
4. Woche
Der ambitionierte Self-made-Regisseur Tommy Wiseau schrieb ungewollt Filmgeschichte – mit einem der schlechtesten Filme aller Zeiten… Komödiantisches Tatsachen-Drama von und mit Multitalent James Franco!

 

Greg Sestero (Dave Franco) und Tommy Wiseau (James Franco) lernen sich 1998 in einem Schauspielkurs kennen. Der schüchterne Greg träumt von einer Schauspielkarriere und bewundert den schrägen Tommy, der sich nicht nur auf der Bühne etwas traut. Und Tommy wäre gerne ein großer Regisseur. Gemeinsam ziehen sie nach L.A., um ihr Glück beim Film zu machen. Greg findet immerhin eine Agentin, doch Tommy, der auftritt wie eine Kreuzung aus Jim Morrison und Dracula himself und noch dazu überaus seltsam spricht, macht keinen Stich in der Hollywoodwelt. Also beschließt er, einen eigenen Film zu drehen. Die dilettantische Produktion verschlingt sechs Millionen Dollar – wo Tommy das Geld hernahm, blieb sein Geheimnis. 2003 feierte Wiseaus THE ROOM seine bizarre Hollywood-Premiere – und wurde zum ungewollten Trash-Hit des Jahres mit nachhaltigem Erfolg…

Die Vorlage zu THE DISASTER ARTIST bildete Greg Sesteros Enthüllungsbestseller über die Produktion von Wiseaus desaströsem Kult-Klassiker. Die teils minutiös reproduzierten Szenen der Original-Dreharbeiten bürgen für große Authentizität. An der Oberfläche eine beißende Farce ist Francos jüngstes Werk jedoch zugleich eine liebevolle Hommage an alle Unverbesserlichen, die an sich und ihren Traum glauben. Sie erinnert das Publikum auf urkomische und sehr zeitgemäße Weise daran, dass es durchaus verschiedene Wege gibt, zur Legende zu werden – die staunenswerte Karriere von Wiseaus missglücktem Film stellt dies eindrücklich unter Beweis: Noch immer wird „der beste schlechte Film aller Zeiten“ in den Spätvorstellungen US-amerikanischer Kinos gezeigt, von wahren Filmfans für groteske Handlung, schlechte Dialoge und technische Fehler gehypet oder gar als Mutprobe zelebriert, das Drehbuch wie die Dreharbeiten selbst bereits in einem Computerspiel, Buch und Theaterstück verarbeitet – und nun James Francos preisgekrönter Film zum Film!

 

„Wahnsinnig lustig und überraschend berührend!“ NEW YORK POST

„Ein Geniestreich – eine Hommage an alle, die große Träume haben und so spektakulär scheitern, dass sie am Ende tatsächlich gewinnen!“ NEW YORK MAGAZINE



ab 01.02.2018


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