Victoria


Regie: Justine Triet
Darsteller: Virginie Efira, Vincent Lacoste, Melvil Poupaud, Laurent Poitreneux, Laure Calamy, Alice Daquet

97 Minuten | Frankreich 2016 | ab 12
3. Woche
Frankreichs Schauspiel-Darling Virginie Efira (BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) spielt in dieser temporeichen Komödie ein herrlich neurotisches Portrait einer Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs. Die unkonventionelle Rom-Com eröffnete in Cannes die Semaine de la Critique und avancierte in Frankreich zum Überraschungshit.

 

Victoria (Virginie Efira) ist Ende 30 und erfolgreiche Anwältin in Paris. Dazu ist sie außerordentlich attraktiv, zieht zwei Kinder groß, wechselt die Psychiater fast so oft wie ihre Liebhaber und wird nun auch noch von ihrem ehemaligen Freund Vincent (Melvil Poupaud) gebeten, ihn vor Gericht zu vertreten. Dieser wurde des Mordversuchs bezichtigt, soll seiner Freundin bei einer feuchtfröhlichen Hochzeitsfeier ein Messer in den Bauch gerammt haben. Als Besucherin der Festivität und ehemalige Freundin des mutmaßlichen Täters ist Victoria eigentlich befangen, doch sie nimmt den Fall dennoch an. Der ehemalige Kleindealer Sam (Vincent Lacoste), den sie einst vor dem Gefängnis bewahrte, was ihr ewige Dankbarkeit und seine totale Hingabe beschert, hilft ihr bei der Recherche. Er kümmert sich vor allem um die Kinder und den Haushalt. Auch für Victorias Probleme mit wechselnden Männerbekanntschaften hat Sam stets ein offenes Ohr und hofft doch darauf, dass Victoria ihn in ihrem emotionalen Chaos endlich auch als Mann wahrnimmt…


Komödie, Gerichtsdrama, Frauenportrait - VICTORIA: MÄNNER UND ANDERE MISSGESCHICKE kommt in vielen Gewändern daher und das verleiht dem Film etwas Unruhiges, Rätselhaftes und Faszinierendes. Einfache Antworten auf Fragen des Zwischenmenschlichen gibt es hier nicht, und auch beim mal komödiantischen, mal satirischen Spiel mit Geschlechterrollen und Paarbeziehungen bleibt Justine Triet ihrer eigenwilligen Inszenierung treu. Allein dass sie der wunderbaren Virginie Efira in Umkehr der auch im französischen Kino sonst allzu üblichen Muster einen deutlich jüngeren Mann als Ideal an die Seite stellt, ist sehr erfrischend.

 

 „Eine köstliche Tragikomödie, rasant und rhythmisch. Virginie Efira ist magisch, ihr feinnerviges Spiel versprüht Tiefe und Exzentrik!“  MISSY MAGAZIN

„Originell und erfrischend schräg!“ HOLLYWOOD REPORTER

„Charmantes Chaos, witzig-romantisch!“ MADA



Harmonie Freiburg
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