Oxana - Mein Leben für Freiheit

Regie: Charlène Favier, Antoine Lacomblez | Frankreich 2024 | Dokumentation | Originalsprachen: Französisch, Ukrainisch

Inspiriert von der wahren Geschichte der FEMEN-Mitgründerin Oksana Schatschko zeichnet Charléne Favier das bewegende Porträt einer Rebellin, die zwischen Kunst und dem Kampf für die Freiheit alles riskierte.

Ukraine, 2008: Oxana und ihre Freundinnen bemalen ihre Körper mit Parolen, tragen Blumenkränze und rebellieren gegen das herrschende politische System. So entsteht "Femen", eine der einflussreichsten feministischen Bewegungen der jüngsten Geschichte. Paris, zehn Jahre später: Am Erö­ffnungstag ihrer Kunst-Ausstellung streift Oxana durch die Stadt, tri­fft auf Liebhaber, spricht mit einer Journalistin und kämpft um ihren Flüchtlingsstatus. Erinnerungen an ihre furchtlosen Demonstrationen holen sie ein. Mit nacktem Oberkörper protestierten die Frauen gegen Sexismus, Korruption und Polizeigewalt und warnten schon früh vor prorussischen Politikern… "Femen" verbreitete sich wie ein Lauff­euer, wurde zu einem internationalen Symbol feministischen Protests. Charlène Favier schildert den letzten Tag im Leben der Aktivistin Oxana Schatschko. Über den Aufnahmen liegt angesichts der tragischen Lebensumstände ihres Lebens eine gewisse Schwermut. Von diesem Ausgangspunkt springt sie klug zwischen den Zeitebenen, die sie in dramaturgisch gut gewählten Szenen miteinander verschränkt. Demgegenüber vermitteln die Flashbacks prägende Momente in Kindheit, Jugend und als junge Kunststudentin und zeigen nachvollziehbar, was die Persönlichkeit der später weltberühmten Protestlerin formte.

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Ab 16 Jahren  |  104 Minuten
Filmplakat des Films Oxana - Mein Leben für Freiheit