Rückkehr nach Ithaka
Regie: Uberto Pasolini | Darsteller: Ralph Fiennes, Juliette Binoche, Charlie Plummer | USA 2024 | Drama | Originalsprache: Englisch
Nach 20 Jahren Krieg und Irrfahrt kehrt der schwer gezeichnete Odysseus heim nach Ithaka, wo er um seine bedrohte Familie und sich selbst kämpfen muss… Eine unfassbar spannende, düstere, wahrhaftige Erzählung von zeitloser Bedeutung, emotionaler Thriller und Anti-Kriegs-Parabel in einem – mit Ralph Fiennes und Juliette Binoche, die in den beiden Hauptrollen absolut fabelhaft aufspielen!
20 Jahre, nachdem er in den Trojanischen Krieg gezogen ist, strandet Odysseus (Ralph Fiennes) an den Küsten von Ithaka, ausgezehrt, ein Fremder im eigenen Land, ein Bettler, unerkannt. Ithaka hat sich verändert. Das Land ist verödet, Penelope (Juliette Binoche), seine geliebte Frau, ist eine Gefangene im eigenen Haus, bedrängt von skrupellosen Freiern, die darauf warten, dass sie einen neuen Ehemann, einen neuen König wählt. Ihr Sohn Telemachos (Charlie Plummer) wird von den Freiern mit dem Tod bedroht, er ist ein Hindernis im Kampf um die Krone. Auch Odysseus hat sich verändert. Gezeichnet von seinen Kriegserfahrungen ist er nicht mehr der mächtige Krieger und listige Held, an den sich sein Volk erinnert. Er ist müde von so viel Töten, Leid, Umherirren. Aber er ist gezwungen, sich seiner Vergangenheit zu stellen, um seine Familie zu retten… Uberto Pasolini verzichtet in dieser Interpretation einer wahrhaften Odyssee auf jedwede mythologische Spektakel – keine Sirenen, keine Götter, kein Zauberreich. Stattdessen legt er ein exzellent gespieltes Charakterdrama vor, eine kluge, so intime wie zeitlose psychologische Studie über den Krieg und seine fatalen Folgen. Der messerscharf aufspielende Ralph Fiennes – allein der traurige Blick seines Odysseus spricht Bände über die seelische Verfasstheit eines Mannes, der zuviel gesehen und getan hat – liefert ein beeindruckendes Porträt des einsamen Helden als Kriegsheimkehrer, ein Überlebender, körperlich unversehrt und doch schwer gezeichnet, erdrückend mit Schuld und Grauen beladen. Juliette Binoche brilliert in der Rolle der leidenden Penelope, deren stille Stärke und Verzweiflung das Rückgrat dieses subtilen emotionalen Thrillers bilden. Ein außergewöhnlicher, fesselnder Anti-Kriegsfilm, der die Ur-Mythologie entmystifiziert und sie zu einer erschütternden Reflexion über Verlust, Schuld und Heimkehr macht – mit einem furiosen Finale!
» Ein Film von elementarer Wucht über die Schuld des Überlebenden, Verlassenheit und zerstörte Männlichkeit! « GUARDIAN
» Absolut fesselnd, wahrhaft episch! « ROGER EBERT.COM
» Ralph Fiennes und Juliette Binoche bringen die Leinwand zum Beben! « NEW YORK TIMES
