25 KM/H


Regie: Markus Goller
Darsteller: Lars Eidinger, Bjarne Mädel, Sandra Hüller, Jella Haase, Franka Potente, Alexandra Maria Lara, Wotan Wilke Möhring, Jördis Triebel

116 Minuten | Deutschland 2018 | ab 6
4. Woche
Zwei entfremdete Brüder, zwei klapprige Mofas und ein alter Jugendtraum: Vom Schwarzwald bis nach Rügen soll die Reise gehen – Reisehöchstgeschwindigkeit 25 km/h… Entspanntes Mofa-Roadmovie mit Schwarzwälder Lokalkolorit!

 

Nach 30 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben – und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter. Während sie schräge Bekanntschaften machen und diverse wahnwitzige Situationen er- und überleben, stellen sie nach und nach fest, dass es bei ihrem Trip nicht alleine darum geht, einmal quer durch Deutschland zu fahren, sondern den Weg zurück zueinander zu finden…

Ein klassisches Erzählformat hat Oliver Ziegenbalg als Grundlage seines Drehbuchs genommen, das auch wie sein bekanntester Film heißen könnte: Freundschaft. Denn bei allen Streitigkeiten, bei allen Meinungsverschiedenheiten, die Georg und Christian im Lauf ihrer Reise erleben, ist doch sehr bald klar, dass diese Brüder im Grunde ihres Herzens Seelenverwandte sind. Und Bjarne Mädel (1000 ARTEN REGEN ZU BESCHREIBEN) und Lars Eidinger (MACKIE MESSER – BRECHTS DREIGROSCHENFILM) sind ein großartiges Team. Eidinger, eher die extrovertierte Rampensau, die er seit Jahren in Film und vor allem auf Bühnen rauslässt, die hervorragend mit seinen sensiblen, nachdenklichen Momenten kontrastiert. Mädel, der eher schweigsame Norddeutsche, der hier zwar aus einem anderen Bundesland kommt, aber ebenso zurückhaltend agiert. Irgendwo in der Mitte ihrer Charaktere treffen sich die Brüder am Ende eines Films, der sich ganz auf die Präsenz seine Hauptdarsteller verlassen kann. Ein entspanntes Roadmovie mit zwei ebenso entspannten wie sympathischen Hauptdarstellern!

 



Friedrichsbau Freiburg
HeuteSaSoMoDiMiDoFr
11:00
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