BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL


Regie: Detlev Buck
Darsteller: Jannis Niewöhner, David Kross, Liv Lisa Fries, Joachim Król

115 Minuten | Deutschland 2021 | ab 12
4. Woche
Schon von klein auf hat es sich Felix Krull zur Aufgabe gemacht, in immer neue Identitäten zu schlüpfen. Als er die Gelegenheit erhält, in einem Pariser Luxushotel als Liftboy zu arbeiten, zögert er nicht lange. Im Hotel macht er rasant Karriere, vor allem die weiblichen Gäste bekommen nicht genug von ihm. Felix trifft auf Marquis Louis de Venosta, der unglücklich in Zaza verliebt ist. Die beiden schmieden einen famosen Plan – doch sein größtes Meisterstück liefert Felix am Königshof von Lissabon ab... Stark besetzte Literaturverfilmung nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann aus dem Jahre 1954. 

 

Felix Krull (Jannis Niewöhner), ein attraktiver junger Mann aus gutbürgerlichem Haus, hat seine Verwandlungskünste und Rollenspiele seit frühestem Kindesalter perfektioniert. Als sich ihm nach einigen Schicksalsschlägen die Möglichkeit eröffnet, als Liftboy in einem Pariser Luxushotel zu arbeiten, zögert er nicht lange, sein altes Leben hinter sich zu lassen. Dort im Hotel passt sich Felix allen Gegebenheiten gekonnt an und steigt rasch zum Oberkellner auf, wobei er vor allem die weiblichen Gäste um den Verstand bringt. Bei einem Zusammentreffen mit dem jungen, unglücklich verliebten Marquis Louis de Venosta (David Kross) kommen die beiden auf die Idee, ihre Identitäten zu tauschen, um dem Marquis ein Zusammenleben mit der temperamentvollen und freizügigen Zaza (Liv Lisa Fries) zu ermöglichen. Dies bedeutet für Felix zwar, seine große Liebe Zaza an einen anderen Mann zu verlieren, jedoch ist sein unstillbarer Drang nach Veränderung und gesellschaftlichem Aufstieg größer. Die Fähigkeit, die Menschen zu bezaubern und zu betrügen führt ihn schließlich bis an den Königshof von Lissabon, wo er sein Meisterstück als Hochstapler abliefern kann... Thomas Manns Roman wurde schon mehrfach verfilmt, besonders die Version aus dem Jahr 1957 mit Horst Buchholz in der Hauptrolle gilt als fast unerreichbarer Klassiker. Doch glücklicherweise ließ sich Detlev Buck davon nicht abschrecken und machte sich zusammen mit Erfolgsschriftsteller Daniel Kehlmann als Co-Autor daran, eine neue Version der Geschichte abzuliefern. Allzuviel will der Verleih über dieses neue Glanzstück noch nicht verraten und hält die Rezensionen für die Öffentlichkeit noch unter Verschluss – doch soviel sei schon einmal gesagt: die Kritik scheint durchaus angetan von diesem wunderbar besetzten Felix Krull à la Buck!



Harmonie Freiburg
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