BERLIN ALEXANDERPLATZ

"Sensationell - der wahrscheinlich beste deutsche Film des Jahres!" BZ


Regie: Burhan Qurbani
Darsteller: Welket Bungué, Jella Haase, Albrecht Schuch

184 Minuten | Deutschland 2019 | ab 12
5. Woche
Burhan Qurbani holt Alfred Döblins Jahrhundertroman in die Gegenwart: Aus Franz Biberkopf wird Francis, ein Flüchtling aus Westafrika. Er möchte ein guter Mensch sein. Doch die Verhältnisse, die sind nicht so. An seiner Seite Escort-Girl Mieze, das Sinnbild aufrichtiger Liebe – und als fieser Verführer der mephistophelische Reinhold, verkörpert von einem teuflisch guten Albrecht Schuch! Stolze drei Stunden dauert das wuchtige Werk über das Fressen und die Moral. Eine ganz große Oper, ein Fest für die Sinne, ein Augenschmaus – der sich in jeder Minute lohnt. Deutsches Kino in Bestform!

 

Francis (Welket Bungué) befindet sich auf der illegalen Überfahrt von Afrika nach Europa, als sein Schiff in einen Sturm gerät. Der verzweifelte Mann betet um Rettung und schwört, dass er fortan gut und anständig sein will, wenn er es nur sicher an die Küste schafft. Sein Wunsch wird ihm anscheinend gewährt und er schafft es tatsächlich an Land, wo es ihn nach Deutschland verschlägt. Francis ist bemüht, seinen Schwur einzuhalten, doch das Leben als Flüchtling macht ihm das nicht gerade einfach. Er lässt sich mit Drogendealer Reinhold (Albrecht Schuch) ein, der ihn für seine Geschäfte einspannen will. Als er sich in Mieze (Jella Haase) verliebt, scheint sich sein Leben zum Besseren zu wandeln. Doch Reinhold lässt ihn nicht in Ruhe... Nach dem Berlinale-Erfolg IN DEN GÄNGEN und dem Coup ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL folgt der nächste Streich des schwäbischen Arthaus-Produzenten Jochen Laube: Er traut Regisseur Burhan Qurbani in seiner dritten Arbeit zu, Alfred Döblins Jahrhundertroman zu verfilmen. Der Sohn afghanischer Flüchtlinge verlegt den Klassiker in das Berlin von heute. Welket Bungué, in seiner portugiesischen Heimat in über 40 Filmen aufgetreten, zeigt sich bei seinem deutschen Debüt mit grandioser Leinwandpräsenz und überzeugender Sensibilität. Als diabolischer Gegenspieler Reinhold gibt Albrecht Schuch dem Affen gehörig Zucker. Mit stets gebückter Haltung, seltsam toupierter Frisur sowie dünner Fistelstimme porträtiert er den perfekten Psychopathen. Und bei aller Kino-Wucht bleibt Platz für hübsche Anspielungen. „Neue Welt" etwa nennt sich die schummrige Bar. „Hipster zahlen das Doppelte" heißt die Anweisung im Drogen-Park. Spätestens mit dieser Inszenierung erweisen sich Qurbani und Laube als eines der dynamischsten Duos des deutschen Kinos.

 

"Hypnotisch!"  FRANKFURTER RUNDSCHAU


"Ein gewaltiges Werk, absolut stimmig in die Gegenwart versetzt, eine virtuose Parabel gegen den Rassismus, ein großer Schauspielerfilm!"  ZEIT


"Qurbani gewinnt auf ganzer Linie – und ist Döblin auf seinem eigenen, faszinierenden Weg erstaunlich treu. Zeitlose Gegenwart, pulsierendes Leben, große, expressive Kinobilder, wie wir sie bei einem deutschen Film nur alle Jubeljahre erblicken – wunderbar!"   WELT



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