OmU

#FEMALE PLEASURE

Vorstellungen im englischen Original mit Untertiteln


Regie: Barbara Miller
Darsteller: Dokumentation mit Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner, Vithika Yadav

101 Minuten | Schweiz/Deutschland 2018 | ab 12
2. Woche
Fünf Frauen aus den fünf Weltreligionen im Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität und ein gleichberechtigtes Miteinander der Geschlechter… Bewegende Dokumentation über  Mechanismen der Unterdrückung, die Frauen in vormodernen Gesellschaftsformen bestimmen – und packendes Plädoyer für das Recht auf Selbstbestimmung und gegen die Dämonisierung der weiblichen Lust!

 

Fünf mutige Frauen brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen eine traditionelle  Gesellschaft oder religiöse Gemeinschaft mit patriarchalen Strukturen auferlegen. Mit unfassbar positiver Energie und ganzer Kraft setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein, hinweg über jedwede gesellschaftlichen und religiösen Normen und Schranken. Dafür zahlen sie einen hohen Preis – sie werden von ihrem ehemaligen Umfeld verstoßen, öffentlich diffamiert und bedroht…

#meToo: Jenseits von Hollywood fallen Sexismus, Machtmissbrauch und die Unterdrückung von Frauen, insbesondere durch Religionen, noch gravierender aus – und in diesem Punkt sind sich die Orthodoxen und Fundamentalisten  des Islam, des Judentums oder der katholischen Kirche erschreckend ähnlich. Es sind Geschichten des alltäglichen Lebens, die in der Dokumentation der Schweizerin Barbara Miller (FORBIDDEN VOICES) von fünf Frauen erzählt werden. Deborah Feldman, die in einer ultraorthodoxen jüdischen Familie in New York aufwächst, muss als Teenagerin einen Mann heiraten, den sie nicht kennt. Für die japanische Manga- und Aktionskünstlerin Rokudenashiko wiederum geht es um die Freiheit der Kunst und die Verteufelung der weiblichen Sexualität in ihrem Land. Die Geschichten der Protagonistinnen aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen sind erschütternd – und ermutigend zugleich, denn diese Heldinnen wollen sich ihr Recht auf Selbstbestimmung nicht kampflos nehmen lassen. Dabei braucht eine Doku, die zum Großteil aus Talking Heads besteht, nicht nur interessante Köpfe, sondern auch Persönlichkeiten, die ihre Geschichten gut und packend erzählen können. Und eben diese Qualitäten bietet dieses Quintett, das der Regisseurin des Films sichtlich vertraut. Nicht zuletzt ist in #FEMALE PLEASURE auch eine besondere Ästhetik des Widerstands spürbar, die diese Frauen voller Mut und Lebensfreude auf der Leinwand bannen, wenn sie sich gegen die Unterdrückung wehren. Eine der ganz wichtigen Dokumentationen in diesem Jahr – großer Beifall beim Festival von Locarno!

 

„Eindrücklich, nüchtern, humorvoll!“ NZZ

„Einer der wichtigsten Dokumentarfilme unserer Zeit!“ NZZ AM SONNTAG



Harmonie Freiburg
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