GIPSY QUEEN


Regie: Hüseyin Tabak
Darsteller: Alina Serban, Tobias Moretti

113 Minuten | Deutschland 2019 | ab 12
3. Woche
Frau, Romni, alleinerziehende Mutter. Rumänin Ali hat vom Leben gleich einen dreifachen Haken verpasst bekommen. Ihr Vater lehrt sie Boxen. Und Ali ist gut. Doch nach der unehelichen Geburt ihres zweiten Kindes verstößt er sie. Ali zieht nach Hamburg. Deutschland soll ihr und ihren Kindern eine Chance geben… Ein kraftvolles Porträt und vielschichtiges Drama über eine Kämpferin, die sich nicht geschlagen gibt!

 

Die stolze, selbstbewusste Ali (Alina Șerban) hätte sich vor einigen Jahren nicht träumen lassen, als alleinerziehende Mutter in Hamburg zu landen und mit Gelegenheitsjobs ihr Leben zu fristen. War sie doch einst als Nachwuchsboxerin, die „schwebt wie ein Schmetterling und sticht wie eine Biene“, der ganze Stolz ihres Vaters und ihrer Roma-Familie weit im Osten Europas. Von ihrem Clan verstoßen, hat sie die Handschuhe an den Nagel gehängt. Als sie auf den abgehalfterten Boxtrainer Tanne (Tobias Moretti) trifft, wagt sie ein Comeback. Mit der Kraft der Verzweiflung kämpft sie um eine bessere Zukunft für ihre Kinder…

Mit seiner kraftvollen GYPSY QUEEN legt Hüseyin Tabak keinen klassischen Boxfilm vor. Der deutschtürkische Regisseur und Drehbuchautor erzählt die Geschichte einer unbeugsamen Kämpferin, zu deren Figur er sich von der eigenen Mutter inspirieren ließ. Ali ist stark, talentiert, begabt und klug. Doch das ist in einer Welt der Ungleichheit nicht genug für einen Platz an der Sonne. Ein ehrlicher, atmosphärischer Film, der trifft wie Buster Douglas’ legendärer Uppercut, mit dem der Underdog einst den bis dato unbesiegten Weltmeister Mike Tyson in die Knie zwang!

 

„Eine der großen Stärken des Films: wie er vom Alltagsrassismus erzählt!“ FILMDIENST



Harmonie Freiburg
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