HAPPY ENDING - 70 IST DAS NEUE 70


Regie: Hella Joof
Darsteller: Birthe Neumann, Kurt Ravn

95 Minuten | Dänemark 2018 | ab 12
2. Woche
Als Peter mit knapp 70 endlich in Rente geht, freut sich Helle auf gemeinsame Reisen und ruhige Stunden in trauter Zweisamkeit. Doch ihr Göttergatte schmiedet ganz andere Pläne und hat ungefragt bereits all ihre Rücklagen anderweitig investiert. Die Ehekrach lässt nicht auf sich warten – und führt nach 50 Jahren zur Trennung... Freche Komödie, die für laute Lacher sorgt und mit Witz und Ehrlichkeit berührt!

 


Seit einer Ewigkeit hat Helle (Birthe Neumann) darauf gewartet, dass ihr Workaholic-Ehemann Peter (Kurt Ravn) in Rente geht, damit sie ihren Lebensabend gemeinsam genießen können. Sie möchte mit ihm reisen und die Welt erkunden – doch als Peter nach seinem letzten Arbeitstag nach Hause kommt, hat der bereits ganz andere Nägel mit Köpfen gemacht. Er möchte eine neue Karriere als Weinimporteur verfolgen und hat all ihre Ersparnisse in ein exklusives Weingut in Österreich gesteckt. Helle ist davon wenig begeistert. Der Streit führt zur Trennung – und die beiden begeben sich auf ein aufregendes Terrain voller neuer Möglichkeiten, Probleme und Träume. Aber kann man nach 50 Jahren wirklich von vorne anfangen? Eine originelle Geschichte, eine glänzende
Schauspielriege und eine inspirierte Regie, alles gut gewürzt mit Humor – die putzmuntere dänische Seniorenkomödie um eine Trennung nach fast 50 Ehejahren ist ein gelungenes Beispiel für einen Film, der neben Spaß und Unterhaltung auch Tiefgang bietet. HAPPY ENDING ist kein feministischer Film, aber eine Emanzipationsgeschichte, bei der die Sympathien auf Seiten der von Birthe Neumann sehr liebenswert verkörperten Helle liegen. Autorin Mette Heeno weiß frech und amüsant von Alltäglichem zu erzählen. So sind Helles Freundinnen deutlich origineller als sie selbst, die anfangs biedere Hausfrau. Doch das soll sich ändern. Gewohnheitsmacho Peter blickt misstrauisch, aber auch wohlwollend interessiert auf die Veränderung seiner Frau. Und während zu Beginn die Situationskomik überwiegt, kommen in der zweiten Hälfte auch die ernsthafteren Themen auf den Tisch. Natürlich geht es insgesamt ums Älterwerden. Die schwindende Attraktivität, ob eingebildet oder nicht, spielt ebenso eine Rolle wie körperliche Gebrechen, aber eben auch der Mut zum Neuanfang. Hella Joof gelingt es nicht zuletzt mit einem flotten Soundtrack, dies alles auf eine sehr optimistische Art zu präsentieren – und zum Schluss gibt's für das Publikum noch eine echte Überraschung.



Friedrichsbau Freiburg
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