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LE MANS 66 - GEGEN JEDE CHANCE


Regie: James Mangold
Darsteller: Matt Damon, Christian Bale, Josh Lucas

153 Minuten | USA 2019 | ab 12
2. Woche
Carroll Shelby und Ken Miles: Gemeinsam kämpfen der visionäre Sportwagenhersteller und der furchtlose Rennfahrer gegen die Widerstände ihres Auftraggebers, die Gesetze der Physik und ihre eigenen Dämonen – um einen Sportwagen für Ford zu bauen, der die Rennwagen von Enzo Ferrari beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1966 besiegt… Fesselndes Biopic mit Starbesetzung!

 

Zu Beginn der 1960er kämpft der US-amerikanische Autohersteller Ford um seinen Platz am internationalen Markt. Die Verkäufe brechen ein – doch Marketing-Boss Lee Iacocca (Jon Bernthal) hat eine Idee. Er will in den Motorsport einsteigen und damit das Markenimage auf neuen Hochglanz polieren. Hier aber macht Enzo Ferrari mit seinen exzellenten Sportwägen das Rennen. Darum hat Ford allenfalls eine Außenseiter-Chance – auch, als Carroll Shelby (Matt Damon), ehemaliger Renn-Champion und Sportwagen-Designer, und Ken Miles (Christian Bale), schwieriger Charakter, doch begnadeter Rennfahrer, für das Projekt rekrutiert werden. Shelby und Miles müssen zahlreiche von der Chefetage ausgelöste Hindernisse überwinden und bis an die Grenzen des physikalisch Möglichen gehen, um einen revolutionären Wagen zu entwickeln, mit dem sie Ferrari schlagen können…
Der Konflikt zweier großer Autobauer – Ford versus Ferrari. Der eine dominiert den Rennsport mit seinen Autos, der andere will ihn vom Thron stoßen. Weil das gute Werbung für den eigenen Konzern ist. Aber auch, weil sich Henry Ford II. von Enzo Ferrari persönlich beleidigt fühlt. Es sind diese ehrlichen Gefühle, die James Mangolds großartigen Film über die Ziellinie bringen, weil sie der rasanten Geschichte um den Wettkampf beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1966 ihr Fundament verleihen. Die Besetzung ist brillant. Christian Bale überstrahlt die Erzählung. Einerseits, weil seine Rolle Tiefgang besitzt, andererseits, weil diese faszinierende Figur sich selbst der größte Feind ist. Sein Ken Miles ist vieles – aber kein Teamplayer. Ein Umstand, dem das Finale von LE MANS 66 mit einer ebenso packenden wie überraschenden Sequenz Rechnung trägt. Auch Matt Damon hat seine großen Momente. Und visuell ist der Film eine echte Pracht. Mangolds Inszenierung lässt die 1960er wieder auferstehen, punktet aber auch bei den hochdramatischen Rennszenen, die dem Publikum ein Gefühl dafür geben, was es heißt, mit mehr als 300 km/h über die Straße zu donnern. Ein durch und durch spannungsgeladener Film, der nicht nur Rennsportfans hochkarätig zu unterhalten versteht!



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