OmU

LOVE, CECIL

Vorstellungen im englischen Original mit Untertiteln


Regie: Lisa Immordino Vreeland
Darsteller: Dokumentation

98 Minuten | USA 2017 | ab 0
3. Woche
Faszinierender Dandy und Jahrhundertfotograf: Cecil Beaton war einer der schillerndsten Paradiesvögel des 20. Jahrhunderts, der seiner Zeit weit voraus war. Das atemberaubende Porträt einer einzigartigen Künstlerpersönlichkeit von Lisa Immordino Vreeland!

 

Glamour-Fotograf für VOGUE, Modezeichner, Kostüm- und Bühnenbildner – und obendrein 40 Jahre lang Hoffotograf der Queen: Sir Cecil Beaton war ein echtes Multitalent, das die oberen Zehntausend diesseits und jenseits des Atlantiks faszinierte. Er arrangiert kunstvolle Fotosessions, besessen von Schönheit und surrealistischer Ästhetik, und entwickelt sich immer mehr zum Dandy – stets extrem elegant gekleidet. „Alles an ihm hatte Stil, war Stil“, sagt einer seiner Weggefährten. Es dauert nicht lange, und Cecil Beaton wird ein Mitglied der High Society, vielleicht nur, weil er so aussah, als würde er dazugehören. Die Wilden Zwanziger, der Zweite Weltkrieg, die Nachkriegszeit - in zahlreichen, teils unveröffentlichten Fotografien, Zeichnungen, Film- und Tonaufnahmen kommt Lisa Immordino Vreeland (PEGGY GUGGENHEIM) dem Menschen hinter dem Gentleman näher. David Hockney kommt zu Wort, Schauspielerin Leslie Caron und immer wieder Cecil Beaton selbst, in Fernsehinterviews und im Radio. Seine bittersüßen Tagebucheinträge, wunderbar gesprochen von Rupert Everett, dokumentieren vergebliche Träume und zerstörte Hoffnungen, Hochmut und Unsicherheit. Er spricht über seine Feinde und wen er alles hasst – es ist eine lange Liste von Prominenten. Immer mehr entpuppt er sich als scharfzüngiger Dandy, freundlich gesagt: ein Oscar Wilde des 20. Jahrhunderts, etwas moderner, aber kaum weniger spöttisch. Sein Tagebuch wird zum Katalysator, eine Katze zum einzigen Freund, der Butler zum Vertrauten. „Was ist, wenn jemand ein Träumer ist?“, fragt der Mann, der niemals geliebt wurde, am Ende. Das Leben eines Paradiesvogels als packende Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts – wunderschön!

 

 

„Wie Beaton selber sagte: Er war ‚von Ehrgeiz zerfressen‘ und entschlossen, ‚kein ordinärer Dutzendmensch‘ zu sein. Und dank seiner umwerfenden visuellen Talente gelang es ihm, den Beschränkungen eines gewöhnlichen Lebens zu entrinnen!“ HOLLYWOOD REPORTER



Harmonie Freiburg
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