OmU

MENASHE

Vorstellungen im jiddischen Original mit Untertiteln


Regie: Joshua Z. Weinstein
Darsteller: Menashe Lustig, Yoel Weisshaus, Meyer Schwartz, Ruben Niborski, Yoel Falkowitz, Ariel Vaysman

82 Minuten | USA 2017 | ab 6
3. Woche
Ein alleinerziehender Vater in New York versucht, seine Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben gegen die Traditionalisten seiner jüdischen Gemeinde durchzusetzen – möglichst, ohne anzuecken… Warmherzige Komödie von dokumentarischer Qualität!

 

Was für ein Shlimazel! Zuerst verliert Menashe seine Frau und jetzt will ihm auch noch sein hochnäsiger Schwager diktieren, wann er seinen Sohn Rieven sehen darf. Dabei ist er doch mehr als bemüht, es allen recht zu machen: seinem Chef im koscheren Supermarkt, dem Rabbiner, der Mischpoke. Eigentlich möchte der gutmütige Menashe nichts weiter als in Frieden gemeinsam mit seinem Sohn leben. Doch das geht nicht, sagt der Rabbi, weil die Thora das anders vorschreibt. Menashe muss erst wieder heiraten. Verschiedene Frauen stehen zur Wahl, aber Menashe kann sich nicht festlegen – und muss sich irgendwann entscheiden, für oder gegen die Tradition...

Die Gemeinschaft der jüdischen Haredim, eine kleine, geschlossene Welt inmitten der tobenden Metropole New York: Für sein Spielfilmdebüt ist es Dokumentarfilmemacher Joshua Z. Weinsteingelungen, fast zwei Jahre in der größten chassidischen Gemeinde außerhalb Israels zu drehen und alle Rollen mit Haredim zu besetzen. Präzise hält der Regisseur das Leben in der Enklave fest, Rituale und Feiern sind ebenso präsent wie Gewohnheiten und Lebensumstände. Der sympathische Hauptdarsteller Menashe Lustig hat viel mit seiner Figur gemeinsam: Auch er ist Witwer, Vater und Supermarktverkäufer, hat allerdings auch eine Karriere als Comedian gemacht und wurde als erster Chasside auf YouTube bekannt. Er spielt den Menashe als klassischen Helden wider Willen – dies und eine anrührende, tragikomische Geschichte machen den vollständig auf Jiddisch gedrehten Film spannend und überaus sehenswert!

 

„Das moderne Jiddisch der Haredim ist die Diva des Films – dessen Musik macht den Film, ethnographisch ein großer Wurf, zum verzaubernden Erlebnis!“ FAZ



Friedrichsbau Freiburg
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