Neu!

NICO, 1988

Vorstellungen im englischem Original mit Untertiteln!


Regie: Susanna Nicchiarelli
Darsteller: Trine Dyrholm, John Gordon Sinclair, Anamaria Marinca, Sandor Funtek, Thomas Trabacchi

93 Minuten | Italien, Belgien, 2017 | ab 12
2. Woche
Christa Päffgen: Als „Nico“ wurde die deutsche Sängerin von „The Velvet Underground“ weltberühmt – atmosphärischer Roadmovie über die letzten Lebensjahre einer turbulenten Künstlerin!

 

1987: Nico (Trine Dyrholm) ist auf Europa-Tournee. In einem winzigen Bus durchquert sie mit ihrer Band Italien, Deutschland und die Tschechoslowakei, tritt in kleinen Clubs auf, spielt in Hotels oder im Innenhof einer Wohnsiedlung. Mal enden die Gigs mit Wutausbrüchen Nicos, mal mit einer Razzia durch die Behörden – immer scheint es etwas zu geben, das die Magie von Nicos Bühnenpräsenz zerstört. Oft sind es nur Geduld und Fürsorge von Manager Richard (John Gordon Sinclair), die die Tour vor dem Scheitern bewahren...
Erstes deutsches Supermodel, einstige Muse von Andy Warhol, Star der Gruppe „The Velvet Underground“, Solokarriere als Musikerin – in ihren letzten Jahren hat die „Priesterin der Finsternis“ die 68er, ihre gefeierte Starexistenz und große Weggefährten von Lou Reed bis Alain Delon, Vater ihres einzigen Kindes, weit hinter sich gelassen. Regisseurin Susanna Nicchiarelli (COSMONAUT) blickt auf den Teil eines skandalträchtigen Künstlerinnenlebens, den die Öffentlichkeit schon nicht mehr sehen wollte – und bricht zwischen Heroinabhängigkeit und Tourneealltag mit dem üblichen Takt filmischer Biografien, die ein zerstörtes Privatleben und die Folgen des Rockstar-Daseins an der Tiefe ihres Falls messen. Trine Dyrholm, die Nicos Songs mit eigener Stimme nachsingt, spielt eine Frau, die stets eine besondere Präsenz ausstrahlt. Ohne Eitelkeit verkörpert sie die Sängerin in den schweren Episoden der Heroin-Abhängigkeit, die NICO, 1988 nicht als voyeuristische Highlights, sondern als Teil des kräftezehrenden Touralltags inszeniert. Im Zentrum der Erzählung steht dabei auch Nicos Ringen um die Beziehung zu ihrem Sohn Ari (Sandor Funtek), der nach einem Suizidversuch in einer psychiatrischen Klinik lebt. Es sind die einfachen, alltäglichen Momente, die eindrücklicher von der Künstlerin erzählen, als jeder Bühnenauftritt – weniger ein Film über die Kunstfigur Nico, denn über die Person Christa Päffgen: Nur dort, wo andere sie als Christa wahrnehmen, scheint Nico tatsächlich glücklich. Ein einfühlsames Porträt und faszinierend eindringliches Psychogramm einer charismatischen Künstlerin!

 

Ausgezeichnet in Venedig mit dem ORIZZONTI Award für den besten Film, 4 David di Donatello-Filmpreise!

„Trine Dyrholm ist ein Kraftwerk der Authentizität, von hypnotisierendem Missmut, und ihr Gesang geradezu unheimlich!“ VARIETY

 



Harmonie Freiburg
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