WAS UNS NICHT UMBRINGT


Regie: Sandra Nettelbeck
Darsteller: August Zirner, Christian Berkel, Deborah Kaufmann, Barbara Auer, Bjarne Mädel

129 Minuten | Deutschland 2018 | ab 6
5. Woche
Ein Therapeut, umgeben von neurotischen Patienten und selbst gefangen in seinem nicht minder neurotischen Alltagstrott, verliebt sich in eine Patientin… Heiter-melancholischer Episodenfilm über Aufs und Abs von Großstädtern in der Mitte des Lebens – ein Kaleidoskop der Gefühle, von einer grandiosen Darsteller-Riege zum Schillern gebracht!

 

Als Vater zweier jugendlichen Töchter, mit einer eigensinnigen Ex-Frau, die seine beste Freundin ist, einem schwermütigen Hund und seinen eigentümlichen Patienten braucht Psychotherapeut Max (August Zirner) gerade wirklich keine neue Herausforderung. Aber wenn Sophie (Johanna ter Steege), die bezaubernde Spielsüchtige mit Beziehungsproblemen, stets zu spät in seiner Praxis erscheint, gerät seine vertraute Welt ins Wanken. Und während er sich noch einzureden versucht, Profi genug zu sein, um Profi zu bleiben, passiert, was nicht passieren sollte – der Therapeut verliebt sich in seine Patientin. Hin- und hergerissen zwischen Gefühl und Verstand muss Max erst einmal dem alten Flugzeugleitsatz folgen: Helfen Sie sich selbst, bevor Sie versuchen, anderen zu helfen…

Bereits in ihrem Erfolgsfilm BELLA MARTHA spielte er eine kleine Rolle, nun erhält Therapeut Maximilian seinen eigenen großen Auftritt – Regisseurin Sandra Nettelbeck besitzt einen außergewöhnlichen Spürsinn dafür, Alltagsthemen leinwandtauglich aufzuarbeiten und das Besondere im Normalen zu finden. In WAS UNS NICHT UMBRINGT steht vor allem die Kommunikation im Mittelpunkt, oder besser das, was passiert, wenn auf sie verzichtet wird. Dabei hält Hauptdarsteller August Zirner (WACKERSDORF) ein Ensemble zusammen, das sich mit Christian Berkel (ELLE), Barbara Auer (TRANSIT), Bjarne Mädel (1000 ARTEN REGEN ZU BESCHREIBEN) und weiteren mehr als sehen lassen kann. Sie alle spielen im Trubel des Alltags verlorengegangene Seelen, die sich mit großen und sehr großen Problemen auseinandersetzen müssen – vom gebrochenen Herzen über den Verlust des Ehemanns bis hin zur bevorstehenden Kündigung, die, so komisch es klingen mag, schon mal in eine ungewollte Schwangerschaft münden kann. Die einzelnen Geschichten sind mal traurig, mal heiter, mal ironisch – und fordern Schauspieler wie Bjarne Mädel einmal mehr von einer ungewohnten Seite, die echte Bestleistungen zum Vorschein bringt. Die Kamera findet im verschwommenen Grau-in-Grau des Alltags immer wieder kleine Details, die jeden Charakter und seine Gedanken einzigartig und liebenswert machen. Mit irgendeiner der vielen Figuren wird man sich am Ende garantiert identifizieren können – ein weiterer kleiner Geniestreich in Nettelbecks Schaffen!

 

„Eine melancholische Komödie mit leisem Humor und philosophischen Dialogen!“ BERLINER ZEITUNG

 

„Das merkwürdige Verhalten verliebter Großstädter  - voll morbidem Witz!“ CINEMA



Friedrichsbau Freiburg
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