Aktuelles

Juli 2018
 
Liebe Filmfreunde,

 

was haben wir uns gefreut, als Wim Wenders zu uns kam, um seinen PAPST FRANZISKUS vorzustellen – und beide größten Säle der Harmonie waren ausverkauft bis auf den allerletzten Platz! Am Nachmittag, bei schönsten Sonnenschein, während eines WM-Spiels! Das Publikum war begeistert, Wim Wenders nicht minder – auf die Freiburger ist eben Verlass. Wir sind gespannt, welche Titel aus unserem Juli-Programm Ihre Aufmerksamkeit wecken. Highlights gibt es genug – für alle, die der WM trotzen. Zum Beispiel das herrliche neue Screwball-Roadmovie 303 von Hans Weingartner, in dem zwei junge Menschen auf der Fahrt nach Portugal sich über Gott und die Welt die Köpfe heiß reden – und dabei die Liebe entdecken. Oder das mit Preisen überhäufte israelische Antikriegsdrama FOXTROTT von Samuel Maoz, eine cineastische Tour de force. Für die Fans kubanischer Rhythmen und Morbidezza lockt CANDELARIA – EIN KUBANISCHER SOMMER, wer griechische Trauminseln und Weltstars bevorzugt, kommt bei MAMMA MIA! HERE WE GO AGAIN auf seine Kosten. Dem bissigen Jahrhundertfotografen und Dandy Cecil Beaton setzt LOVE, CECIL ein betörendes Denkmal; der Thriller SICARIO 2 schafft es unter der Regie von GOMORRHA-Genie Stefano Sollima, die Spannung im Kampf gegen die mexikanische Drogenmafia noch zu steigern; und zudem steht uns sogar eine Neuverfilmung des Ausbrecher-Klassikers PAPILLON ins Haus – was bleibt da zu wünschen übrig?

Richtig: Das wunderbare SOMMERNACHTSKINO unterm Sternenhimmel im lauschigen Innenhof des Schwarzen Klosters. Am 26. Juli öffnen sich die Tore. Das üppige Programm finden Sie auf Seite 13 und demnächst auch online unter www.sommernachts-kino.de.

 

Bis bald im Kino!

 

Ludwig Ammann, Michael Isele

 
 
Juni 2018
 
Liebe Filmfreunde,
 
Sie werden es nicht glauben, aber: Cannes kann sehr kalt sein. Und nass. So sehr, dass die Einheimischen auf dem Standpunkt stehen: Klar regnet es – es ist ja Festival! Wer möchte da widersprechen in diesem Jahr. Die Badehose für den letzten Tag war törichtes Wunschdenken. Und das Programm zwar verjüngt und damit gut für Überraschungen, aber zwischendurch, justals das Wetter am schlimmsten war, eher mittelprächtig – der Nimbus des weltbesten Filmfestivals ist angekratzt, wer weiß, ob Toronto Cannes bald den Rang abläuft. Nichtsdestotrotz gab es wunderbare poetische Filme wie LETO über einen russischen Underground-Rockstar, der Geschichte schrieb, und Kracher wie Spike Lees genialen BLACKKKLANSMAN, und die deutschen Verleiher haben hemmungslos eingekauft – wir werden nicht darben!
Selbstredend steht uns im Juni die Fussball-WM ins Haus, mit Übertragung der wichtigsten Spiele im Podium der Harmonie. Aber auch Wim Wenders mit einem neuen Meisterwerk: PAPST FRANZISKUS – EIN MANN SEINES WORTES. Das Premierenpublikum in Cannes war zu Recht ergriffen. Wir freuen uns sehr, dass Wim Wenders am 15. Juni zu uns kommt, um Sie persönlich in seinen Dokumentarfilm einzuführen! Der Monatsanfang spielt stark auf mit dem herrlichen sardischen Familien-Drama MEINE TOCHTER – FIGLIA MIA mit Valeria Golino und Alba Rohrwacher, dem wuchtigen Abschieds-Western FEINDE mit Christian Bale, und der fabelhaften britschen Synchronschwimmer-Komödie SWIMMING WITH MEN. Eine ganz besondere Freude bereitet es uns, Ihnen am 25. Juni im Kandelhof eine kleine Werkschau mit Kurzfilmen des preisgekrönten Freiburger Filmemachers SIMON SCHNECKENBURGER zeigen zu können. Der Regisseur und sein Team werden Sie durch den Abend führen.
 
Bis bald im Kino!
 
Ludwig Ammann. Michael Isele
 
 
Mai 2018
 
Liebe Filmfreunde,
 
Sonne bis zum Abwinken, man träumte vom Strandbad und Hitzefrei – der Sommer war da, so plötzlich, dass es uns die Sprache verschlug. Kein Mensch nirgends, jedenfalls Indoors – und draußen steppte der Bär. Falls auch Sie TRANSIT, 3 TAGE IN QUIBERON und LADY BIRD hintan gestellt haben: Jetzt ist es wieder frischer, lassen Sie sich diese Juwelen nicht entgehen! Zumal der Mai mit weiteren cineastischen Leckerbissen aufwartet: Von Wes Anderson gibt es den sagenhaft fantasievollen Eröffnungsfilm der Berlinale, ISLE OF DOGS, der selbst eingefleischte Gegner von Animation durch seinen Einfallsreichtum, Witz und Liebe zum Hund bezaubern wird. Für Franz Rogowski-Fans folgt die märchenhafte Love-Story IN DEN GÄNGEN mit Gabelstapler-Walzer auf dem Fuß. Und mit HERRLICHE ZEITEN von Oskar Roehler kommt endlich mal wieder ein Film ins Kino, der sich einen Dreck darum schert, ob Gutmenschen jedweder Couleur an seinem unverschämten Humor Anstoß nehmen könnten – einfach herrlich! Vom 2. – 9. Mai lockt die 34. Schwule Filmwoche Freiburg mit ausgesuchten Erstaufführungen aus aller Welt, Vernissage und Party. Und dann wäre da noch ein Kurzfilm als Vorfilm zur Hauptvorstellung im Kandelhof und Friedrichsbau, der nicht ganz so kurz ist – aber einzigartig: UGLY von Nikita Diakur. Den müssen Sie sehen. Ein Bilderstrom, der gefangen nimmt. Aleatorisches Cinema 4D. Schöne neue Welt der Simulakren…

 

Bis bald im Kino!

 

Ludwig Ammann, Michael Isele

 

 
 
 
 
 
April 2018
 
Liebe Filmfreunde,

 

vor zwei Jahren konnte es keiner fassen, als in Cannes der beste Film bei der Preisverleihung gänzlich leer ausging: Von Kritik und Branche umjubelt, doch von der Jury mit Füßen getreten, setzte der deutsche Wettbewerbsbeitrag TONI ERDMANN nach der Weltpremiere in Cannes auch ohne Palme zu einem märchenhaften Siegeszug um die Welt an. Die Messlatte für Juryversagen liegt also hoch. Doch die Jury der diesjährigen Berlinale hat es tatsächlich geschafft, den Schwachsinn von Cannes noch zu toppen. Drei deutsche Filme zierten den Wettbewerb, jeder auf seine Art herausragend, jeder davon zumindest einen silbernen Darsteller-Bären wert, Marie Bäumler für ihre sensationelle Romy Schneider in 3 TAGE IN QUIBERON, Franz Rogowski für seine wunderbaren gebrochenen Helden in TRANSIT und IN DEN GÄNGEN. Ein Goldener Bär für den Besten Film wäre auch nicht verkehrt gewesen, oder sonst einer der insgesamt 8 Bären – die Jury hatte die Wahl. Und entschied, unter deutschem Vorsitz von Tom Tykwer, keinen einzigen der drei deutschen Beiträge zu ehren – das stärkste Aufgebot seit vielen Jahren. Stattdessen fiel die Wahl beim besten männlichen Darsteller auf einen Franzosen, der seine Sache gut gemacht hat – aber keineswegs so überragend, dass man noch Tage später von nichts anderem gesprochen hätte. Und den Goldenen Bär bekam ein Film aus Rumänien, bei dem das Publikum in Scharen davon lief – bis heute hat sich kein deutscher Verleih gefunden, der das Werk ins Kino bringen will… Bravo, Herr Tykwer, damit kann man die Bären als Gütesiegel endgültig vergessen! Aber vielleicht erobern TRANSIT und 3 TAGE IN QUIBERON jetzt im April, und IN DEN GÄNGEN im Mai auch  ohne Bären die Herzen des Publikums? Verdient hätten sie es allesamt – sehen Sie selbst!

 

Bis bald im Kino!

 

Ludwig Ammann, Michael Isele

 
 
 
 
 
 
März  2018

 

Liebe Filmfreunde,

 

was für ein Märzaufgebot, so viele tolle Filme Schlag auf Schlag – das gibt es selten! Mein persönlicher Favorit frisch von der Berlinale: RÜCKENWIND VON VORN, eine hinreißende Komödie aus dem wahren Leben, das Lebensgefühl, der Zungenschlag einer jungen Generation, auf den Punkt genau getroffen, wahrhaftig, liebevoll, ein Traum! Und dann: der neue Lars Kraume über DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER, das Geschichte schrieb; LUCKY, die köstliche Eigenbrötler-Ballade aus der Wüste, die Harry Dean Stanton zum Abschied unsterblich macht; ZWEI HERREN IM ANZUG, von und mit Josef Bierbichler und Martina Gedeck– eine Wucht; FLORIDA PROJECT, die knallbunten Abenteuer einer rotzfrechen Göre; und nicht zu vergessen die neuen Abenteuer der SCH’TIS IN PARIS – eine unglaublich komische Familie, bei der kein Auge trocken bleibt! Doch genug des Schwärmens, Sie halten das Heft ja selbst in der Hand und können nach Herzenslust darin blättern. Lieber noch ein heißer Tipp für alle, die ihren Film gern auf der größtmöglichen Leinwand sehen möchten: Gehen Sie in der Startwoche, wenn er neu anläuft – denn dann bekommt er sie von uns! Wenn dann die Nachfrage nachlässt, rückt er zugunsten der nächsten Neustarts in kleinere Säle. Hätten wir keine solchen Säle, müssten wir den Film absetzen. Darum: Kommen Sie lieber, so früh es geht!

 

Bis bald im Kino!

 

Ludwig Ammann, Michael Isele

 

 

 

 

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