Eddington

Regie: Ari Aster | Darsteller: Joaquin Phoenix, Pedro Pascal, Emma Stone | USA 2025 | Satire | Originalsprache: Englisch

Frühling 2020 in New Mexico. Die Pandemie hat auch die verschlafene Kleinstadt Eddington im Griff. Dort stehen sich der Sheriff und der Bürgermeister in einem Kampf gegenüber, der die Stadt zu zerreißen droht. Als ein Mord die fragile Ordnung erschüttert, nimmt die Gewalt ihren Lauf… Ari Asters fabelhaft besetzter, schwarzhumoriger Neo-Western legt den Finger in die Wunde der Pandemie-Zeit mit all ihren Widersprüchen und Absonderlichkeiten.

In der Kleinstadt Eddington, mitten im Chaos von Pandemie, politischer Polarisierung und wachsender gesellschaftlicher Verunsicherung, geraten der örtliche Sheriff Joe Cross (Joaquin Phoenix) und der Bürgermeister Ted Garcia (Pedro Pascal) in einen erbitterten Machtkampf. Ein Mord löst eine Kette von Konfrontationen aus, Nachbarschaftsfeinschaften brechen auf, Verschwörungstheorien, Proteste und Ideologien schlagen Wurzeln – die Stadt steht kurz vor dem Zerfall… …oder dem absoluten Overkill? Aster verlässt seine üblichen Horror-Gefilde und begibt sich auf politisches Terrain, doch mittels eines ziemlich kühnen Ansatzes, einer spannungsreichen Story-Spirale, die bald ein nicht minder bitterböses Ende verspricht: Der Starregisseur blickt auf Pandemie, soziale Spaltung, Medien und Macht – und auf zahlreiche Schwelbrände des gesellschaftlichen Diskurses: Black Lives Matter, Fake News, sektenführerartige Mediengurus… Die Bestandsaufnahme einer Zeit und eines Milieus, die vielfältigste Themen und Handlungszentren so provokant ausagiert, bis man sich in einer völlig entgleisten, verrückt gewordenen, absurden Realität wiederfindet. Schwärzester Humor, jede Menge Genre-Spielereien, ein großer visueller Anspruch und zunehmende Beklemmung bis zum finalen Gewaltexzess – großartige Unterhaltung mit famosen Charakteren und deren absolut gelungener Besetzung. Phoenix, Pascal und Stone sind der Knüller!

» Sein satirisches Gift trifft ins Ziel, und manchmal wird es zu einer Hogarthschen Vision unserer vielfältigen Fehler und Torheiten! « WALL STREET JOURNAL

» Eine so großartige Gesellschaftsatire auf das heutige Amerika, dass ich sie am liebsten für 20 Jahre in der Wüste vergraben würde. Mit etwas mehr Abstand fällt es leichter, darüber zu lachen! « LA TIMES

» Ari Aster verwandelt den alltäglichen Wahnsinn Amerikas in eine der künstlerisch vollendetsten und fesselndsten Untergangs-Litaneien des Jahres! « ELLE

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Ab 16 Jahren  |  150 Minuten
Filmplakat des Films Eddington