Madame Sidonie in Japan

Regie: Élise Girard | Darsteller: Isabelle Huppert, Tsuyoshi Ihara, August Diehl | Frankreich, Deutschland 2024

Eine Frau, allein im fremden Japan, die nach Jahren nicht mit dem Tod ihres Mannes abgeschlossen hat – dem sie hier begegnen muss, um etwas Neues beginnen zu können… Élise Girard versucht sich an etwas Großem: Als Pastiche von HIROSHIMA, MON AMOUR kann man ihr feingeistiges Drama verstehen, das sich ausgiebig der japanischen Kultur zuwendet. Superfranzösin Isabelle Huppert in einem erfrischend fernöstlichen Setting – eine poetische Liebesgeschichte.

Japan, heute. Sidonie Perceval (Isabelle Huppert), eine etablierte französische Schriftstellerin, trauert noch immer um ihren verstorbenen Ehemann. Als sie für die Neuauflage ihres ersten Buches nach Japan eingeladen wird, empfängt sie ihr dortiger Verleger und nimmt sie mit auf eine Reise, durch den japanischen Frühling, nach Kyoto, der Stadt der Schreine und Tempel. Doch der Geist ihres Mannes Antoine (August Diehl) folgt Sidonie: Sie muss endlich die Vergangenheit loslassen, um wieder lieben zu können… Das Sichtbare und das Unsichtbare, das Wachen und das Schlafen existieren in dieser feingeistigen, tiefgründigen und immer wieder humorvollen Erzählung nebeneinander. Ein Film, der minimalistisch wirkt, dabei aber große Emotionen auslöst. Der dritte Film von Élise Girard ist schönstes Arthauskino, in dessen Zentrum die unverwechselbare Isabelle Huppert einmal mehr stark aufspielt.

» Eine berauschende Hymne an das Leben! « ELLE

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Ab 0 Jahren  |  92 Minuten
Filmplakat des Films Madame Sidonie in Japan

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