Mein Leben, mein Ding

Regie: Sophie Fillères | Darsteller: Agnès Jaoui, Angelina Woreth, Édouard Suplice, Philippe Katerine | Frankreich 2024 | Drama | Originalsprache: Französisch

Barbie, einst attraktive und fürsorgliche Partnerin und Mutter, sieht sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, als sie 55 Jahre alt wird. Sie gerät in eine Welt voller Dunkelheit und Absurdität, während sie mit ihrer Identität, ihren Beziehungen und den Problemen des Lebens ringt… Ein leises, ehrliches Drama – und eine stark gespielte Hauptfigur mit Wiedererkennungspotenzial.

Barberie Bichette (Agnès Jaoui), die man zu ihrem Leidwesen Barbie nennt, mag schön gewesen sein, eine gute Mutter, eine verlässliche Kollegin, eine großartige Liebhaberin, ja, vielleicht… aber das war, bevor sie unausweichlich 55 wurde (also fast 60 und bald noch älter!). Jetzt erscheint ihr das Leben finster, heftig und absurd. Es macht ihr Angst. Aber wie soll sie etwas ändern, wenn sie immer noch nicht weiß, wer sie ist und was sie will… MEIN LEBEN, MEIN DING erzählt von einer Frau, die nach und nach merkt, wie sehr sie ihr Leben nach den Erwartungen anderer ausgerichtet hat – und beginnt, sich daraus zu lösen. Der Film beobachtet seine Figuren genau, ohne sie bloßzustellen und Agnès Jaoui ist perfekt besetzt. Sie spielt die innere Veränderung ihres Charakters mit viel Feingefühl und trockenem Humor – und geht völlig in der Rolle auf. Warmherziges, kluges und angenehm unaufgeregtes Drama.

» Ein fantastisches Werk voll verrückter Melancholie! « LE MONDE

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Ab 12 Jahren  |  100 Minuten
Filmplakat des Films Mein Leben, mein Ding